Franz Holländer – Einblick in die Arbeiten…

Kinder malen und zeichnen ein Plakat zu Franz Holländer

Eigentlich sollte die Ausstellung zum Thema “Erinnern / Vergessen” im Heinrich-Heine-Haus schon im April stattfinden – aber dann kam …

Tja, wie so viele tolle Sachen konnte es dann nicht stattfinden. Dabei waren die Kinder der “Rot ist mehr als eine Farbe”-Gruppe schon so gut im Zeitplan. Aber dann, im Lockdown und der anschließend nahezu heruntergefahrenen Jugendarbeit, in Videokonferenzen, konnte nicht mehr so richtig an den Ausstellungselementen gearbeitet werden.

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Utopie im Kurpark

Für Anfang Oktober planen Klimaaktivist*innen ein Camp im Lüneburger Kurpark. Sie wollen damit auf das Thema Klimagerechtigkeit aufmerksam machen.

„Ich brauche noch mehr Farbe“, sagt die Aktivistin Mika und verhindert gerade noch rechtzeitig, dass ihr Jackenärmel und der Pinsel kollidieren. Das Transparent ist fast fertig gemalt, ein wenig bunter soll es noch werden. „Global denken – lokal campen“, das Motto des ersten Klimacamps in Lüneburg, kann man darauf lesen.

Vom 08.10. bis zum 11.10. soll dieses Camp im südlichen Teil des Lüneburger Kurparks stattfinden, die Veranstalter*innen erwarten 200 bis 300 Teilnehmende. Gedacht ist es als eine Weiterbildungs- und Vernetzungsmöglichkeit, erzählt Robert, der wie Mika zu dem Organisator*innenkreis gehört. „Mehr als 25 Initiativen und Organisationen haben daran mitgewirkt.“

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Globaler Klimastreik in Lüneburg erfolgreich!

Zum ersten globalen Klimastreik seit Ausbruch der Corona-Pnademie kamen in Lüneburg über 1.100 Menschen zusammen.Die großartigen Bemühungen bei der Organisation – vor allem in Bezug auf das umfassende Hygiene- und Abstandskonzept der Jugendlichen von FfF – haben sich also durchaus so richtig gelohnt.Im Rahmen der heutigen Demonstration kamen mehrere Initiativen zusammen, so auch der neue Verein “Unser Wasser” (www.unserwasser-bi-lueneburg.de), die sich seit Wochen für ein vernünftiges Niedersächsisches Wassermanagement einsetzen. Hintergrund sind die Bestrebungen des Konzerns Coca-Cola in Lüneburg den dritten Brunnen für ihr Plastikflaschenwasser zu bohren. Gerade in Zeiten, in denen Wasser immer knapper, die Jahre immer trockener werden, stößt dies auf Unverständnis und Verärgerung in weiten Teilen der Lüneburger Bevölkerung.

Tägliche Moria-Mahnwachen auf Marktplatz

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Mahnwache auf dem Lüneburger Marktplatz mit Riesenbanner der Seebrücke Lüneburg

Seit einer knappen Woche findet eine tägliche Mahnwache auf dem Lüneburger Marktplatz statt. Sie richtet sich gegen die unmenschlichen Zustände im mittlerweile ausgebrannten Lager für Geflüchtete in Moria und appelliert an die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, sich der in Not befindlichen Menschen anzunehmen und den universellen Menschenrechten endlich Geltung zu verschaffen, indem diese Menschen in sichere Regionen gebracht und menschenwürdig behandelt werden.

Es handelt sich doch um Menschen!!!

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Moria ist ausgebrannt – Solidarität!!!

Rettungsweste bei der Kundgebung zur Solidarität mit den Menschen aus dem Lager Moria, die alles verloren haben

Vielleicht nicht mehr so ganz spontan, dafür aber um so aussagekräftiger war die von der Lüneburger Seebrücke organisierte Solidaritätsdemo heute in Lüneburg, an der sich rund 250 Menschen beteiligten.

Nachdem in den letzten Tagen an vielen Orten weltweit, der Ruf lauter wurde, doch endlich alle Lager, in denen Geflüchtete unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen, zu räumen und sie in Europa zu verteilen, wurde –vor allem, nachdem das völlig überlastete Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos vor 3 Tagen komplett niedergebrannt wurde und die knapp 13.000 Menschen nun obdachlos sind– heute auch in Lüneburg demonstriert.

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Lager Moria (Lesbos) durch Feuer vernichtet!

Ein Großfeuer in der völlig überbelegten Lager für Geflüchtete in Moria auf der griechischen Insel Lesbos vernichtete das Lager komplett. Rund 13.000 Menschen obdachlos.
(Quelle: Youtube – das Bild dient der Auseinandersetzung mit dem Thema)

Gestern Nacht brachen im Geflüchtetenlager Moria auf Lesbos schwere Brände aus, die nahezu das gesamte Lager zerstörten. In Moria leben aktuell knapp 13.000 Menschen obwohl es lediglich für 2800 Personen ausgelegt ist. Seit vielen Jahren fordern wir und viele andere diese Menschen endlich in Deutschland und Europa aufzunehmen und ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Die Europäische Union und die Bundesregierung haben diese humanitäre Katastrophe mit ihrer rassistischen Migrationspolitik zu verantworten. Die militärische Abschottung der Außengrenzen, sowie die menschenfeindlichen Deals mit Ländern wie Libyen und der Türkei haben die Situation immer weiter eskalieren lassen. Selbst bei dem jüngsten Ausbruch des Coronavirus wurden die Menschen unter diesen unwürdigen Verhältnissen einfach sich selbst überlassen.

Wir fordern:

  • Eine sofortige Evakuierung aller Lager wie Moria und den unverzüglichen Zugang zu Wasser, Verpflegung, Hygieneartikeln und medizinischer Versorgung!
  • Den sofortigen Stopp der Kriminalisierung der Seenotrettung und die menschenwürdige Unterbringung aller Geflüchteten!
  • Das Ende aller Kriegspolitik und die effektive Bekämpfung von Fluchtursachen!

(Diese Erklärung wurde von unseren Genoss*innen in Braunschweig veröffentlicht.
Wir schließen ihr uns an.)

Antikriegstag in Lüneburg

Mehr Tauben, als Antikriegstagsdemonstrant*innen?!

Am Samstag, den 29. August schien es zunächst so, als wären mehr Tauben im Clamartpark, als Menschen. Dann kamen an dem Nachmittag aber doch rund 200 Menschen zusammen, um für Frieden, gegen Krieg und die permanente Aufrüstung zu demonstrieren. Und dies unter widrigen Umständen: Mit Mund-Nasen-Schutz und Abstand zueinander.

Zwar ist es schon ein geübteres Ritual, diese “A-H-A”-Regeln einzuhalten, bei Demos und Kundgebungen ist es aber stellenweise noch etwas befremdlich. Vielleicht war dies auch ein Grund dafür, dass so wenige Menschen an der Kundgebung teilnahmen, trotz besten Wetters?

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Wasser schmeckt auch aus der Leitung…

Am Freitag, den 28. August kamen rund 1.200 Menschen auf dem Lüneburger Marktplatz zusammen, um der hier ansässigen Firma Apollinaris Brands GmbH und den verantwortlichen aus Politik und Gesellschaft zu sagen: “Das Wasser gehört der Allgemeinheit und nicht Coca Cola!”.

In eindrücklichen Redebeiträgen wurden die Hauptargumente genannt, die mit dem schwindenden Gut “Wasser”, dem Klimawandel und überhaupt den im Kapitalismus, wie selbstverständlich verscherbelten, natürlichen Ressourcen zusammen hängen. Viele Fragen stellten die Redner*innen in ihren Beiträgen an Politik und an Coca Cola.

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Ins Wasser gefallen?!

Jepp, zumindest die zweite Hälfte des Kinderaktionstags im Park, der gestern im Scunthorpe-Park (Frommepark) stattgefunden hat, hatte es –wassertechnisch gesehen– in sich.

Farbpalette im Regen…

Aber das tat der Stimmung im Park absolut keinen Abbruch. Denn die sieben Kinder, die sich für den Aktionstag angemeldet hatten, waren auf “Schietwedder” vorbereitet, hatten alle möglichen Wetterfesten Klamotten dabei.

Und so konnte der Aktionstag mit Boule, angeleitet durch Lisa, die diesen tollen Sport sogar im Verein spielt; mit einer großen Stoffmalaktion, einer Batikstation und Wikingerschach begeistert stattfinden.

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Ins Wasser gefallen…

…ist diesmal NIX!

Heute morgen, um 8:30 Uhr schüttete es in Lüneburg wie aus Kübeln. Sogar ein kleines Gewitter kam um 9:00 Uhr dazu. Dann lichtete sich der Himmel, um um 10:30 Uhr noch einen Wolkenbruch mit stürmischen Böen über Lüneburg zu ergießen.

Spätestens hier begannen Emma und Anna schon zu zweifeln, die zu diesen Zeiten schon dabei waren, für den Waldaktionstag zu packen: Hygienematerial, Waschzubehör – alles Wald- und Outdoortauglich, Band, Stifte, Werkzeug, Klebe…

Auch einige Eltern versicherten sich telefonisch, ob die Aktion denn stattfinden würde?! Nach einer kurzen Abstimmung mit den beiden Falken-Helfer*innen stand dann aber fest: Ja, der Kinder-Waldaktionstag findet statt – der letzte Platzregen wird sich verziehen…

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